| In Memoriam | ||
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| Auch wir mussten uns vor der Zeit von zweien unserer Wölfe trennen. | |||
| ATAR vom Reisehof |
Int-CH, VDH-CH, VDSp-CH SCORPIO van de Barsewolffhaag
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Atar war drei Jahre alt, als wir einen Autounfall hatten. Auf dem Weg nach
Luxemburg, zu einer Hundeausstellung, schaukelte sich unser Wohnwagengespann
auf, die Deichsel riss ab und wir schleuderten in die Leitplanke. Wir sind
mit dem Schrecken davon gekommen – doch wenige Minuten nach dem Unfall,
sackte Atar hinten weg. Wir ließen uns in eine Tierklinik bringen. Sie
wollten ihn sofort einschläfern (Querschnittlähmung). Wir fuhren mit ihm
nach Hause. Ließen Untersuchungen folgen. Das Rückenmark war an einer Stelle
gequetscht. Fast drei Monate ließen wir Atar behandeln, dann ließ er sich
nicht bremsen und lief auf zwei Beinen und schwamm, wann immer es möglich
war. Atar nahm sein Leben an, war fröhlich und Chef der Bande, zwei Jahre
lang. Dann kam der Tag, an dem er uns zu verstehen gab: es geht nicht mehr,
ich will nicht mehr. Besonders Ashby trauerte lange und still. Atar`s Tochter Angel lebt bei uns und ist nun im 8. Lebensjahr. Darja und Diego wurden noch von Atar geprägt, sozialisiert und erzogen. Sie waren noch Welpen, als er ging und wir behielten beide. |
Ashby erkrankte im 8. Lebensjahr an einem Insulinom (Tumor der
Bauchspeicheldrüse, praktisch nicht zu operieren). Bis die Diagnose fest
stand, vergingen Monate und wir benötigten einige Tierärzte. Ihr
Gesundheitszustand verschlechterte sich so sehr, dass die Diagnose nicht
mehr wichtig war für unsere Entscheidung, sie gehen zu lassen. Das Hunderudel muss schon lange gewusst haben, dass ihr Leittier schwer krank war. Wenn die Krampfanfälle (ähnlich Epilepsie) kamen, blieben sie bei ihr, wenn sich sich wieder etwas erholt hatten, war sie Chefin. Wir verloren mit Ashby die Führungspersönlichkeit, den souveränen, immer freundlichen, ausgeglichenen Powerhund. |
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